Was gibt es in dieser Woche an wichtigen News?

Neubaulücke wird immer größer
Die deutsche Wirtschaft ist im Vergleich zur Herbstprognose besser ins Jahr gestartet, wie das ZDF berichtet. Laut der EU-Kommission wird Deutschland voraussichtlich knapp einer Rezession im Jahr 2023 entgehen. Die Inflation in Deutschland wird 2023 voraussichtlich eine Teuerungsrate von 6,3 % im Vergleich zum europäischen Durchschnitt haben, so die EU-Kommission. Wir weisen darauf hin, dass die Verbraucherinnen und Verbraucher im Jahresverlauf mit schwankenden Energiepreisen und höheren Heizkostenabrechnungen rechnen müssen.
Auch der Wohnungsbau ist von Verunsicherung betroffen. Laut dem Frühjahrsgutachten der Immobilienwirtschaft erreicht der Mangel an Wohnraum in Deutschland den höchsten Stand seit 20 Jahren. Es wird erwartet, dass in diesem Jahr 400.000 Wohnungen fehlen und bis 2025 sogar 700.000. Die ZIA fordert mehr Förderprogramme, während Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) auf serielles Bauen setzt. Tagesschau.de berichtet, dass digitale Bauanträge dieses Jahr deutschlandweit gestellt werden können. Die positiven Auswirkungen dieser Ankündigung sind jedoch fraglich. Eine politische Entscheidung, wie die Abschaffung der Grunderwerbsteuer beim erstmaligen Kauf einer Immobilie, wäre von größerer Bedeutung.
Homeoffice gewinnt an Bedeutung für den Immobilienkauf
Im Zuge des Homeoffice verlassen viele Menschen die Großstädte, wie eine Studie des ifo Instituts zeigt. Von 12.000 Befragten zogen 38 % in den Speckgürtel, 30 % bevorzugen Mittelstädte, 9 % Kleinstädte und 5 % das Land. Dax-Konzerne planen laut Handelsblatt, ihre Büroflächen stark zu reduzieren. In diesem Zusammenhang ist es ratsam, mit Kunden mögliche Optionen etwas außerhalb der Großstädte zu besprechen und aufzuzeigen, wie viel mehr sie für ihr Budget bekommen könnten. Wenn ein zweites Auto erforderlich ist, sollte dies in die Überlegungen einbezogen werden.


Aktuelle Bauzinsentwicklung vom 09.02.2023 -17.09.2023
Aktuelle Entwicklungen auf dem Finanzmarkt zeigen, dass die Bauzinsen diese Woche im Durchschnitt um 0,12% gestiegen sind. Wer in nächster Zeit ein Haus bauen oder eine Immobilie erwerben möchte, sollte diese Entwicklung im Blick behalten.
Die Umlaufrendite ist vom 09.02.2023 um 26 Basispunkte und 2,54% gestiegen. Viele Banken haben bereits am Donnerstag angekündigt die Konditionen per 17.02.2023 oder 20.02.2023 zu erhöhen. Einige Banken haben diese Woche bereits zweimal erhöht. Wir empfehlen momentan nicht auf fallende Zinsen zu hoffen und den Kauf hinauszuzögern. Immobilienbesitzer, mit Baufinanzierungen mit Zinsbindungsende innerhalb der nächsten 24 Monate, sollten sich jetzt schnellstmöglich um die Anschlussfinanzierung kümmern. Aktuell gibt es deutliche Unterschiede bei den Konditionen für Baufinanzierungen, wir vergleichen für Sie die Konditionen und finden das Beste für Sie.